Die zehn Ochsenbilder

Der Pfad zu Leere und Erkenntnis



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Shûbun's

Von den vielen Darstellungen der verschiedenen Entwicklungsstadien der Erkenntnis beim Zen ist die bekannteste jene durch die zehn Ochsenbilder.

Im 12. Jh. war es ursprünglich eine Abfolge von fünf bzw. acht Bildern, bei denen der Ochse - eigentlich ein Wasserbüffel - von Bild zu Bild immer weißer wird und das letzte einen leeren Kreis darstellt (Erkenntnis des Eins-Seins als höchstes Ziel des Zen).

Ochsen-

Zu einem späteren Zeitpunkt fügte man zwei weitere Bilder hinzu.

Für den Zen-Praktizierenden wollte man sichtbar machen, daß er im Stadium höchster geistiger Entwicklung nicht außerhalb, sondern innerhalb der irdischen Welt sowie völlig frei unter seinen Mitmenschen lebt.

Zyklus

Die Serie umfaßt in der Regel folgende Bilder:

- Die Suche nach dem Ochsen  
- Erblicken der Spuren  
- Erblicken des Ochsen  
- Einfangen des Ochsen  
- Zähmen des Ochsen  
- Heimritt auf dem Ochsen  
- Der Ochse ist vergessen, der Mensch bleibt  
- Ochse und Mensch sind vergessen  
- Zum Ursprung zurückgekehrt  
- Betreten des Marktes mit offenen Händen 

Die Suche beginnt

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Beginn der Suche

Aus der Verkennung der Wahren Natur der Welt entsteht Begierde und Furcht. Der Mensch und Hirte fühlt sich unbefriedigt und merkt, daß ihm etwas fehlt. Er macht sich rastlos-ängstlich auf die Suche.

In der buddhistischen Literatur steht der Ochse als Bild für die eigene Wahre Natur. Nach dem Ochsen zu suchen bedeutet also, sich auf die Suche nach der eigenen Wahren Natur zu begeben. Die erste Stufe auf diesem Weg besteht darin, mit der Suche anzufangen.

Der Ochse ist in Wirklichkeit nie verloren gegangen; warum also ihn suchen? Da der Mensch sich aber von seinem Wahren Wesen abgewandt hat, ist der Ochse ihm fremd geworden; er hat ihn im Staub aus den Augen verloren.

Weit ist der Mensch von seiner Heimat abgeirrt und sieht sich nun einem Wirrsal von Wegen gegenüber. Gier nach Gewinn und Furcht vor Verlust schießen wie sengende Flammen empor; Vorstellungen von Recht und Unrecht stehen gleich Dolchen auf.


Trostlos in endloser Weite
bahnt er sich auf und ab den Weg
in wucherndem Gras
und sucht seinen Ochsen.
Weites Wasser, ferne Berge,
und der Weg zieht sich endlos dahin.

Völlig erschöpft ist der Körper,
verzweifelt ermattet das Herz;
wo nur soll er suchen?
Im Abendnebel hört er einzig
Zikaden im Ahorn zirpen.

Suchend entdecken wir die ersten Spuren

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Die ersten Spuren

Der suchende Mensch entdeckt die Spuren des Gesuchten. Er weiß noch nicht genau, was er sucht, er erahnt es nur.

Beginn der Einsicht durch das Studium der Lehre, so daß der Mensch der Wahrheit wenigstens von Ferne auf die Spur kommt.

Nachdem er Zazen geübt und Zen-Literatur gelesen hat, hat er sich ein gewisses Verständnis des Zen erworben, obwohl er noch nicht die Erfahrung des Kenshõ gemacht hat.

Auf der ersten Stufe, als er mit der Suche begann, hatte er vielleicht noch Zweifel, ob er das Gesuchte finden könne, wenn er diese Richtung einschlagen würde, aber jetzt ist er der Zuversicht, er werde irgendwann ans Ziel kommen, wenn er dieser Spur folge.

Durch Sûtras und Lehren findet er die Spur des Ochsen. Er hat genau verstanden, daß verschieden geformte Gefäße doch alle von gleichem Gold sind und daß gleichermaßen alles und jedes eine Offenbarung des Selbst ist.

Doch kann er noch nicht Gut und Böse unterscheiden, nicht Wahrheit von Trug. Noch ist er nicht wirklich durch das Tor eingetreten.




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Im Wald und am Gestade des Wassers
finden sich unzählige Fußspuren;
sieht er wohl das zerteilte Gras?
Selbst die tiefsten Schluchten der höchsten Berge
können des Ochsen Nase nicht verbergen,
reicht sie doch bis in den Himmel.

Zum ersten Mal erhaschen wir
einen Blick auf das Gesuchte

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Ein erster Blick

Zum ersten Mal erhascht er einen Blick auf das Gesuchte, einen Ochsen: Einsicht in das Wesen der Dinge und des eigenen Selbst, die beide im Grunde nicht-verschieden sind.

Nach etlicher Zeit ist er dem Ochsen begegnet. Aber er hat nur seinen Schwanz und seine Hinterbeine gesehen. Er hat eine Erfahrung gemacht, die ziemlich derjenigen des Kenshõ gleicht, aber wenn man ihn nach seinem Woher und Wohin fragt, kann er keine klare Antwort geben.

Jetzt, auf dieser dritten Stufe, läßt sich die Lage des Suchenden mit derjenigen eines Anfängers im Malen vergleichen, dem es zuteil wird, daß seine Werke dank einer glücklichen Fügung zu einer Ausstellung höchsten Ranges zugelassen werden.

Seine Bilder sind natürlich hervorragend, aber sie beweisen noch nicht endgültig seine Fähigkeit als Künstler. Alles hängt noch von seinen künftigen Werken ab.

Wenn er nur gespannt auf die alltäglichen Laute horcht, wird er zur Erkenntnis gelangen und in eben dem Augenblick den wahren Ursprung erblicken. Die sechs Sinne unterscheiden sich nicht von diesem wahren Ursprung.

In jedem Wirken ist der Ursprung unverhüllt gegenwärtig. Er entspricht dem Salz im Wasser, dem Leim in der Farbe des Malers. Wenn der Hirte die Augen weit aufschlägt, wird er inne, daß das Gesehene vom Ursprung nicht verschieden ist.


Eine Nachtigall schlägt auf einem Zweig,
warm scheint die Sonne, sanft weht der Wind,
die Weiden grünen.
Dort steht der Ochse, wo könnt´ er sich verbergen?
Das herrliche Haupt, die stattlichen Hörner,
kein Maler kann solches je malen.

Der erste Kontakt zu den Kräften des Unbewußten

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Der Ochse wird gefangen

Mit einer Leine hat der Hirte den Ochsen eingefangen; dieser wehrt sich noch heftig. Ein erster, noch sehr unsicherer Kontakt zu den Kräften des Unbewußten ist hergestellt. Die widerspenstige Macht der Phänomenwelt muß gebändigt werden.

Auf dieser Stufe ist Kenshõ bestätigt worden. Doch wie man auf dem Bild sieht, möchte der Ochse am liebsten davonlaufen, und der Hirte muß ihn mit aller Kraft zurückhalten.

Er hat nun tatsächlich genügend Erfahrung, um den Spruch zu verstehen: »Himmel und Erde und ich sind aus derselben Wurzel; alle Dinge und ich stammen aus der gleichen Quelle.«

Aber in seinem Alltagsleben kann er seinen Geist nicht so beherrschen, wie er es möchte. Zuweilen treibt ihn der Ärger um; zuweilen ist er von Habgier besessen, vor Eifersucht blind und so weiter. Er ist durch den Kampf gegen seine Leidenschaften und Begierden erschöpft, die unbezähmbar scheinen.

Das ist etwas, womit er nicht gerechnet hatte: Statt daß er einfür allemal das Kenshõ erlangt hätte, scheint er so schäbig wie eh und je gesinnt zu sein. Tatsächlich hat das Kenshõ offenbar zu neuen Leiden geführt. Er möchte sich an bestimmte Dinge halten, stellt aber fest, daß er genau das Gegenteil tut.

Seinen Kopf streckt er in die Höhenluft, aber sein Leib liegt am Fuß der Felsen. Doch kann und will er den Zügel nicht loslassen und versucht, den Ochsen gebändigt zu halten, auch wenn das seine Kräfte zu übersteigen scheint.

Heute hat er den Ochsen getroffen, der lange in der Wildnis umhergestreift war. Doch der Ochse schwelgte so lange in dieser Wildnis, daß es nicht leicht ist, ihn von seinen alten Gewohnheiten loszureißen.




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Fest muß der Hirt das Leitseil packen,
darf es nicht loslassen,
denn noch hat der Ochse schlimme Neigungen und wilde Kraft.
Bald rennt er ins Hochland hinauf,
bald läuft er tief in Stätten voller Dunst und Nebel
und verweilt dort.

Die Wahrheit ist nun sicher gewonnen
und vertieft sich

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Zähmung des Ochsen

Er hütet und führt den Ochsen am Strick. Die nun sicher gewonnene Wahrheit kann durch keine Verblendung mehr verlorengehen.

Der Kontakt hat sich vertieft, ist jedoch immer noch ein Kampf, bei dem einmal der Hirte (das Ich-Bewußtsein), dann wieder der Ochse (die Kräfte des Unbewußten) stärker sind.

Nach langem zähen Hin und Her ist der Ochse endlich eingermaßen zahm. Zu diesem Zeitpunkt meint der Bändiger, das wilde Tier sei besiegt und er könnte ihm jetzt einige Kunststücke beibringen.

Erhebt sich ein Gedanke, so folgen weitere und weitere. Gedanken werden durch Erleuchtung wirklich; infolge der Verblendung werden sie unwirklich.

Die Dinge erhalten ihr Dasein nicht durch die Umwelt, sondern sie erheben sich einzig im eigenen Geiste.

Fest muß der Ochsenhirte das Leitseil packen und darf keinen Zweifel eindringen lassen.


Der Hirte darf Peitsche und Leitseil
keinen Augenblick aus der Hand lassen,
sonst läuft der Ochse davon in den Staub.
Recht gezähmt jedoch, wird er sauber und sanft,
gelöst vom Seil, folgt er willig dem Hirten.

Freudige Ruhe der Einsicht

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Heimritt

Der Heimritt des singenden und Flöte spielenden Hirten auf dem Rücken des folgsamen Ochsen. Sichere, freudige Ruhe der Einsicht, alles ergibt sich wie von selbst.

Nun ist die Beziehung kein Kampf mehr, die Machtspiele haben aufgehört, die Energien des Unbewußten tragen den Menschen. Wer führt wen?

Der Ochse ist jetzt zahm und willig. Selbst wenn man den Zügel losläßt, trottet er friedlich in der Abendstille heim, und man kann gemütlich auf seinem Rücken reiten.

Der Kampf ist vorüber: »Gewinn« und »Verlust« haben sich in Leere aufgelöst. Der Hirte singt die ländliche Weise der Holzfäller und spielt auf der Flöte die einfachen Lieder der Dorfkinder.

Er sitzt bequem auf dem Rücken des Ochsen und blickt heiter zu den Wolken droben auf. Ruft man ihn an, so sieht er sich nicht um; will man ihn festhalten, so bleibt er doch nicht hier.




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Er reitet auf dem Ochsen heim
in heiterer Gelassenheit.
Den fernhinziehenden Abendnebel
begleitet weithin der Klang seiner Flöte.
Ein Klatschen, der Takt eines Liedes
ist von unumschränktem Sinn.
Wer diesen Sinn kennt,
braucht der denn noch Worte?

Das innere Wesen ist erkannt,
die Kämpfe der Zweiheit vorbei

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Der Ochse ist vergessen

Der Hirte ist wieder allein. Aber ist er noch der gleiche? Er hat sein inneres Wesen erkannt, die Sehnsucht danach ist nicht mehr notwendig, die Kämpfe der Zweiheit vorbei.

Eine ausdrücklich-bewußte »Einsicht« ist jetzt überflüssig, da der erstrebte Wesensstand erreicht, die ontische Wandlung gelungen ist.

Jetzt vergißt man das Kenshô, die Erleuchtung, ja selbst das Zen. Ganz gleich, welch heiliges Gefühl oder welchen wunderbaren Geisteszustand man erfahren mag – sobald man im Zusammenhang damit über sich selbst nachdenkt oder sich dessen bewußt wird, fängt das an, zur Last zu werden.

Man läßt alles geschehen, wie es will, und läßt es einfach wie einen Fluß vorbeiströmen. Was geschehen ist, ist geschehen; was verschwunden ist, ist verschwunden.

Sobald man sich dazu herabläßt, über irgendetwas feste Vorstellungen zu entwickeln, setzt schon der Verfall ein.

Im Dharma gibt es keine Zweiheit. Der Ochse ist unser urinnerstes Wesen – das hat der Hirte nun erkannt.


Heimkehren konnte er nur auf dem Ochsen,
nun gibt es den Ochsen nicht mehr.
Allein sitzt der Hirte, heiter und ruhig.
Die rote Sonne steht schon hoch am Himmel,
doch er träumt friedlich weiter.
Unter dem Strohdach liegen nun
Peitsche und Leitseil nutzlos herum.

Offenheit - Ganzheit - Erleuchtung

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Kein Ochse, kein Mensch

Nun hat der Hirte auch sich selbst vergessen können. Es herrscht nichts als wache Offenheit. Der leere Kreis ist im Zen das Symbol für die Ganzheitserfahrung, die Erleuchtung (satori).

Nun ist der Mensch frei und offen, auf das einzugehen, was der Augenblick bringt. Aller Dualismus ist in der letzten Klarheit aufgelöst, alles ist leer.

In dem Augenblick, wo das Ego auf den Plan tritt, treten auch die Umstände auf. Wenn sich das Ego auflöst, lösen sich auch die Umstände auf. Subjektivität und Objektivität gehen Hand in Hand.

Aller Verblendung ist der Mensch ledig, und auch alle Vorstellungen von Heiligkeit sind verschwunden. Nicht länger braucht er »In-Buddha« zu verweilen, und schnell geht er durch »Nicht-Buddha« hindurch weiter.




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Peitsche und Leitseil, Ochs und Hirte
gehören gleichermaßen der Leere an.
Der blaue Himmel ist so allumfassend weit,
daß alles Mitteilen in ihm beinah endet.
Über loderndem Feuer kann keine Schneeflocke bestehen.
Ist die Geistesverfassung erreicht,
begegnet er endlich
dem Geist der Partriarchen alter Zeit.

Das einfache Dasein der Dinge,
keine Spekulation mehr

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Rückkehr zum Ursprung

Bambus, Pflaumenblüten und Felsen – die »Drei Reinen«.

Das einfache Dasein der Dinge, über deren Wesen nicht mehr spekuliert zu werden braucht.

Die Natur hat sich nicht verändert. Und der Mensch? Nach langem Bemühen hat er seine Selbstentfremdung überwunden und ist zu seiner ursprünglichen Natur zurückgekehrt.

Die Bäume blühen gleich wie zuvor, doch jetzt steht der Mensch nicht mehr im Gegensatz zur Natur, sondern ist ein lebendiger Teil davon.

Der Mensch muß jetzt lediglich aus dem Zustand der Leere auftauchen, um festzustellen, daß er ganz einfach zur Quelle zurückgekehrt ist. Ein kleiner Ruck, und man steht im warmen Frühlingssonnenschein, die Blumen blühen, die Vögel singen, und die Menschen sitzen beim Picknick im Gras.

Wenn man genau betrachtet, was sich dem Blick darbietet, erkennt man die gleiche alte Welt wieder, die man gestern gesehen hat. Alles, was man sieht, alles, was man hört, alles ist Buddha. Der Mensch hat seine alte, gewohnte Bewußtseinsweise abgelegt und ist ins Land der Reinheit zurückgekehrt.

Zunächst ist der Mensch in sein eigenes Inneres vorgedrungen; der Zwiebel wurde eine Schale um die andere genommen, bis sie zu Nichts reduziert war (absolutes Samadhi). Aber jetzt ist der Mensch ins positive Samadhi herausgekommen, bei dem das Bewußtsein aktiv ist.

Von Urbeginn an gibt es keinerlei Staub, der die ursprüngliche Reinheit befleckte. Der Hirte beobachtet das Werden und Vergehen des Lebens in der Welt und weilt in gelassener Ruhe.


Er ist zum Ursprung zurückgekehrt,
doch waren seine Schritte umsonst.
Besser ist es für ihn, wie blind und taub zu sein.
In seiner Hütte sitzt er,
sieht von all dem da draußen nichts.
Die Ströme fließen, wie sie fließen,
und rote Blumen blühen von selber rot.

Zurück in die Welt, zurück zu den Menschen

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Mit helfender Hand

Der Weg geht wieder zurück in die normale Alltagswelt mit ihren Wirrungen. Kein Heiliger kommt zurück, sondern ein ganz normaler Mensch mit seinen Schwächen, die er jedoch kennt und mit Gelöstheit und Humor trägt.

In unscheinbarer Gestalt, bedürfnislos, heiter und weltüberlegen, seine Weisheit nicht zur Schau tragend, geht der erleuchtete Mensch unters Volk, und alle gelangen zur Buddhaschaft.

Der letzte entscheidende Schritt weg vom einzelgängerischen Asketen hin zum Sich-Einsetzen für die Gemeinschaft betont das Ideal des helfenden Erleuchteten (Bodhisattva).

Er mischt sich in die Welt. Das Bild zeigt einen rundbauchigen, sorglosen Mann, der sich jetzt nicht mehr um seine äußere Erscheinung kümmert. Sinnbild seiner geistigen Entblößtheit. Er denkt nur noch daran, anderen Freude zu machen.

Die Tür seiner Hütte ist verschlossen, und selbst der Weiseste kann ihn nicht ausfindig machen. Er geht seinen Weg und folgt nicht den Schritten früherer Weiser. Andere Menschen führt er auf den Weg, ein Buddha zu werden.




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Mit entblößter Brust kommt er barfuß zum Markte.
Schmutzbedeckt und mit Asche beschmiert,
lacht er doch breit übers ganze Gesicht.
Ohne Zuflucht zu mystischen Kräften
bringt er verdorrte Bäume schnell zum Blühen.


Zeige mir das Klatschen der einen Hand

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